HIGHLIGHTS FORSCHUNG

die Erkenntnisse der Schul-,  Natur- und Alternativ-Medizin vorurteilsfrei nutzen

- ein Projekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 -

www.highlights-forschung.de/2022

aktualisiert: 28.02.26, Uhrzeit: 23.50       Bildnachweis: Fotolia

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Informationen rund um die Medizin-Forschung- heute und morgen






NAKO lebt – trotz Corona

Groß angelegte Studie gibt einzigartige Einblicke in die allgemeine Gesundheitslage in Deutschland

Die medizinische Durchleuchtung von rund 200.000 Erwachsenen beider Geschlechter in Deutschland – NAKO, Nationale Kohorte - geht mit Hochdruck weiter.
Selbst die aktuelle Corona-Pandemie konnte der bdeutenden epidemiologischen Studie nichts anhaben. Im Gegenteil!  Das Programm wurde sogar noch erweitert und gab erste Hinweise auf die Durchseuchung der Bevölkerung mit dem Corona-Virus.
Was in anderen Ländern gang und gäbe ist, kommt in Deutschland nur langsam in Fahrt: die epidemiologische Forschung an großen zufällig aber repräsentativ ausgewählten Bevölkerungsgruppen. Dabei spielen zuverlässige epidemiologische Daten über den Gesundheitszustand eine so wichtige Rolle für eine vorausschauende Planung in der Gesundheitspolitik.

Kleinere, regionale Studien wie KORA (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg) oder SHIP (Study of Health in Pomerania) wurden zwar bereits in den 1990er Jahren aufgelegt, beschränkten sich aber auf Augsburg und Vorpommern.

Bei NAKO wurden die Probanden deutschlandweit repräsentativ und zufällig anhand von Daten der Einwohnermeldeämter ausgewählt, angeschrieben und zur Teilnahme aufgefordert. Die die Response-Rate betrug immerhin 17 Prozent, erläuterte der derzeitige Vorstandsvorsitzende der Studie, Prof. Dr. Henry Völzke, Greifswald. Repräsentativ ist nicht nur die Alters- und Geschlechtsverteilung, sondern auch der Anteil von Arbeitslosen mit 3,5% sowie der von Probanden mit Migrationshintergrund, 16 Prozent.

An 18 Studienstandorten in Deutschland werden die mehr als 200.000 Probanden regelmäßig alle fünf Jahre untersucht bzw. nach ihrem Gesundheitszustand befragt. Wegen der Corona-Restriktionen konnte das Programm zeitweise zwar nur eingeschränkt durchgeführt werden, dennoch ist der erste Untersuchungszyklus längst abgeschlossen und die zweite Untersuchung läuft seit 2019 und eine dritte ist geplant.  Die Pandemie hat sogar zu einer Erweiterung des Programms geführt.

Der Fragekatalog enthielt schon Fragen zur psychischen Belastung  der Studienteilnehmer.   Dieses Fragensegmant wurden nun sogar erweitert. Und dank er umfangreichen zur Verfügung stehenden Laborkapazitäten konnten Blutproben auf Corona-Antikörper getestet werden. Hier zeigte sich, dass etliche Probanden unbemerkt Kontakt mit dem Virus hatten. Die Auswertung und Beurteilung der Datenmengen beschäftigt die Mitarbeiter der Studie.

Sie wird noch viele Jahre in Anspruch nehmen, zumal die Untersuchungen  mit jährlichen Abfragen und medizinischen Check-ups alle fünf Jahre weiterlaufen.

Dieses in Deutschland einmaligen Großprojekt wird hoffentlich noch weit über die zunächst bis 2028 gesicherte Zeit hinaus finanziert, damit so manche offene Fragen erforscht werden können -  wie beispielsweise durchschnittliche Organgrößen von Pankreas und Milz, die per MRT sichtbar gemacht werden können.

Medizinjournalisten-Stammtisch, München, Dezember 2022
Dr. med. Ulrike Röper
bearbeitert durch Dr.med.Jochen Kubitschek

 

 


















Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und  Unternehmen die Möglichkeit,  über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen zu informieren , bzw. für diese zu werben.  


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mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)
zum Download und zur Anmeldung (App-Website in englischer  Sprache)





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Was Sie schon immer über die Antibabypille wissen wollten

Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit,  sich die zu ihrer Lebenssituation passende Antibabypille verordnen zu lassen.

mehr lesen (in deutscher   Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



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Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
 
Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine, leicht zu bedienende   Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der  Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der  H2-Atemtest der eine schnelle und unkomplizierte  Diagnose einer  Laktose-Unverträglichkeit dient.

Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die  Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen  Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.

Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Atemgas Analyse Geräte

Nobreath für den FeNo-Atemtest


Gastrolyzer für den H2 Atemtest


Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






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Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

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Immer mehr im Gesundheitsssektor engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






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Die angeblich weite Verbreitung von Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen. Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird selten überprüft und ist oft  (bis zu 90%?)   falsch.  Sie führt zum unnötigen Einsatz von teuren Reserve-Antibiotika und fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen. 
Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.






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